Ein großer Western, dunkel und melancholisch, witzig und ironisch und am Ende mit einem Fünkchen Hoffnung auf Humanität.

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(DF)
Movie Artwork

Oregon, 1851: Sie sind berühmt-berüchtigt, die Sisters Brothers. Eli, der Ältere, und Charlie, der Jüngere, der eine ruhig und überlegt, der andere ein kampflustiger Trinker. Skrupellose Auftragskiller im Dienst eines ominösen „Commodore“. Leichen pflastern ihren Weg. An ihren Händen klebt Blut, nicht nur von Kriminellen, auch von Unschuldigen. Sie werden sie von Oregon nach Kalifornien geschickt, um den Goldgräber Kermit Warm zu töten, der ihren Auftraggeber bestohlen haben soll. Unterwegs haben die Brüder viele Begegnungen. Und als sie Warm schließlich finden, ist doch alles ganz anders als zunächst gedacht.

Drei Jahre nach dem Gewinner der Goldenen Palme für „Dämonen und Wunder – Dheepan“ meldet sich Frankreichs führender Genrefilmemacher Jacques Audiard zurück mit seinem ersten englischsprachigen Film, ein lupenreiner Western, starbesetzt mit Joaquin Phoenix, John C. Reilly, Jake Gyllenhaal und Riz Ahmed. Die Adaption des Romans von Patrick Dewitt erinnert an „True Grit“ oder die Arbeiten von Cormac McCarthy, zeichnet sich aber vor allem durch ihren raffinierten Mix aus Humor und existenzialistischer Betrachtung aus.

»The Sisters Brothers […] hat alles, was ein Western braucht – und bietet noch viel mehr.« (Spiegel Online)

FR/ES 2018 | Regie: Jacques Audiard | Mit: John C. Reilly, Joaquin Phoenix, Jake Gyllenhaal | ab 12 Jahren | 121 Minuten